Knigge für Katzenfreunde
Katzen sind manchmal wie kleine Kinder: Sie stellen die Wohnung auf den Kopf, ruinieren das Sofa, hören schlecht bis gar nicht und rauben kostbaren Schlaf. Andererseits verhalten wir uns auch nicht immer vorbildlich gegenüber unseren Samtpfoten. Deshalb hier ein kleiner Benimm-Ratgeber - für Zweibeiner!
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Bitte keinen Trubel! Kommt ein Kätzchen ins Haus, sollte der erste Tag für das neue Familienmitglied vor allem ruhig und ohne viele Menschen ablaufen. Nachbarn, Verwandte und Freunde haben in den ersten Tagen leider kein Besuchsrecht. Die Kinder des Hauses halten sich in ihrer Freude am besten auch etwas zurück, damit sich der neue Mitbewohner ganz in Ruhe an sein neues Heim und seine Familie gewöhnen kann.
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Bitte nicht so laut! In Gegenwart von Katzen bitte keine laute Musik hören, Lärm machen oder lautes Geschrei. Katzen haben ein extrem gutes Gehör, sie nehmen noch Töne wahr, die wir längst nicht mehr hören können. Bei zu lauter Musik müssen sie flüchten, selbst wenn ihnen Robbie Williams ein Ständchen singt. |
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Bitte schlafen lassen! Lautet das Motto für Katzenfreunde. Katzen schlafen über den Tag verteilt bis zu 16 Stunden. Diese kleinen und größeren Nickerchen sind nötig, weil das Mäusejagen, Spielen und Toben so anstrengend ist (gilt auch für Wohnungskatzen). Also psst! |
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Danke für die Maus!
Auch wenn es schwer fällt: Wenn Ihnen Ihre Katze eine echte Maus nach Hause bringt, gelten die Regeln der Höflichkeit. Ein „Danke für die Maus“ ist das Mindeste, was Sie sagen müssen, schließlich ist es ein großer Liebesbeweis, den Ihre Katze Ihnen erbringt. Sie zu schimpfen ist eine grobe Verletzung ihrer Zuneigung. Bei Ihrem Mann bedanken Sie sich ja auch, wenn er mit Blumen vor der Tür steht, oder?
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Dabei aber nicht mittendrin Sollte das Motto für die Lage des Kratzbaums Ihrer Katze lauten. Katzen lieben es zwar, dabei zu sein und alles im Blick zu haben, aber wenn es um den Kratzbaum zugeht wie im Taubenschlag, mögen sie das nicht. Deshalb gilt: der Kratzbaum als Ruhepol steht zwar dort, wo am meisten los ist, aber nicht mittendrin. |
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Parfüm, nein danke! Katzen riechen mit der Nase und mit dem Mund. Intensive Duftorgien in der Wohnung (Parfüm, Haarspray, Duftkerzen- und öle) wirken auf Katzen wie ein greller Blitz und es kann sein, dass sie darauf aggressiv reagieren. Also lieber weniger oder gar keine künstlichen Düfte durch die Wohnung schweben lassen. |
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Bitte teilnehmen lassen!
Katzen sind sensible Tiere. Sie spüren sofort, was in der Familie vor sich geht und leiden auch, wenn etwas nicht stimmt. Schließen Sie Ihre Katze daher nicht aus, wenn es Kummer oder Sorgen in der Familie gibt. Erzählen Sie auch ihr davon, dann fühlt sie sich gleichberechtigt und Sie können von den therapeutischen Fähigkeiten Ihrer Samtpfote profitieren.
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Bitte nicht anstarren! Wer sich gern hat, schaut sich die tief in die Augen. Bei Katzen (und Hunden) ist das nicht ratsam. Es ist für das Tier nicht nur unangenehm, sondern wirkt bedrohlich, wenn Sie es wie eine Beute fixieren oder wie einen Feind mit Ihrem Blick taxieren. Blicken Sie Ihrer Katze also lieber um Haaresbreite an den Augen vorbei, blinzeln Sie ein bisschen oder schließen Sie die Augen leicht. Dann kommt Ihr Blick so an, wie Sie ihn gemeint haben: freundlich und zärtlich. |
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